Gleich zwei neue Fahrer begrüßt der Bürgerbus Senden e.V. in seinem Team, das seit dem Jahr 2017 ehrenamtlich den Mercedes Sprinter durch Senden und seine Ortsteile lenkt. Die Neulinge trafen sich am 05. Mai mit dem Vereinsvorsitzenden Klaus Dallmeyer und Fahrdienstleiter Reinhard Stach am Sendener Busbahnhof. Nach vorangegangenen Einweisungen hatte Michael Farwick gerade seine „Jungfernfahrt“ absolviert, begleitet von Dieter Tschernay, der von Beginn an leidenschaftlich engagierter Bürgerbusfahrer ist.

Günter Melchers, 65 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, 4 Enkel, ehemals Kulturamt Senden und bis zum Eintritt in die Freistellungsphase der Altersteilzeit für alle Kultur-Veranstaltungen der Gemeinde Senden zuständig. “Ich habe Zeit und möchte mich ehrenamtlich engagieren. Meine Wahl fiel auf den Bürgerbusverein, da ich hier zeitlich recht flexibel bin und meine Reisepläne weitgehend frei umsetzten kann. Ich freue mich so einen kleinen Beitrag denjenigen gegenüber leisten zu können, die nicht so mobil sind wie ich. Zudem freue ich mich auf eine harmonische Zusammenarbeit mit den bereits aktiven Fahrerinnen und Fahrern des Bürgerbusses,” so erklärt Günter Melchers seine Beweggründe für das Engagement im Sendener Bürgerbusverein.

Michael Farwick wohnt in Bösensell und ist bei der Firma Caterpillar in Lünen als Industriekaufmann beschäftigt. “Bedingt die Schließung des Werks bis zum Ende des Jahres 2021 bin ich seit Beginn dieses Jahres in eine Art von Vorruhestand versetzt und habe daher viel Zeit, mich anderen interessanten Dingen zu widmen,” erklärt Michael Farwick. Er ist 62 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Söhnen im Alter von 28 und 25 Jahren. Den Bürgerbus für die Einwohner der Gemeinde Senden, besonders für die älteren Menschen, die keine andere Möglichkeit zur Fortbewegung haben, hält Michael Farwick für sehr wichtig, und er möchte deshalb gerne seinen Teil dazu beitragen.

 Der Vorstand freut sich über den Zuwachs im Team. Zwei weitere Aspiranten werden gerade für den Fahrdienst vorbereitet, so dass im ersten Halbjahr d.J. insgesamt vier neue Fahrerinnen und Fahrer dieses Ehrenamt antreten. „Durch das großartige ehrenamtliche Engagement Sendener Bürginnen und Bürger ist gewährleistet, dass alle Touren selbst in Pandemie-Zeiten mit Fahrerinnen bzw. Fahrern besetzt werden können. Das ist bei weitem nicht selbstverständlich. Deshalb von meiner Seite ein besonderer Dank an das Team“, hebt Reinhard Stach hervor.