So hatte der Lockdown für den Bürgerbusbetrieb doch auch noch etwas Praktisches parat: Aufgrund des zweiten Corona-Lockdowns mussten die Linienfahrten mit dem fabrikneuen Bürgerbus abrupt eingestellt werden. Während der wenigen Tage im Echtbetrieb stellte sich allerdings heraus, dass einige Features des neuen Busses einer dringenden Verbesserung bedürfen. Also bot der Stillstand während des neuen Lockdowns die beste Gelegenheit für Abhilfe zu sorgen. Dazu wurde der Bus zurück zum Ausrüster ins Thüringische Weida überführt. Dort konnten die Nachbesserungen am Bus jetzt erfolgreich abgeschlossen werden. Fahrdienstleiter Reinhard Stach inspizierte den nachgerüsteten Bürgerbus zusammen mit Dieter Tschernay und Alfons Rave just in der vergangenen Woche beim Ausrüster TS-Fahrzeugtechnik in Weida, und nachdem die Nachrüstung zufriedenstellend ausgefallen war, fuhren die drei den Bus zurück nach Senden. Als kleines Bonbon lud TS-Fahrzeugtechnik die Sendener Crew zuvor unter Beachtung der Corona-Schutzvorschiften zu einer Werksbesichtigung ein. Ab dem 2. März wird der neue Bürgerbus wieder in seinem Depot am Sendener Rathaus stehen und nun sehnsüchtig darauf warten, wieder Fahrgäste befördern zu dürfen.