Nicht selbst den Bus fahren, sondern auch einmal bequem gefahren werden, darauf hatten sich die aktiven Bürgerbuschauffeure und -chaffeurinnen schon lange gefreut. Zur Stärkung der Gemeinschaft und als kleines Dankeschön für das trotz Pandemie unvermindert anhaltende Engagement der rund 37 ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer hatte der Vorstand des Bürgerbusvereins zu einer vergnüglichen halbtägigen Bustour eingeladen. Gegen Mittag startete der gecharterte Reisebus mit 26 Ehrenamtlichen von Bösensell, Senden und Ottmarsbocholt aus in Richtung Haltern am See. Drei attraktive Ziele standen auf dem Programm. Den Anfang machte eine geführte Besichtigung des Halterner Wasserwerks der Gelsenwasser AG. Hier erfuhren die Ehrenamtler von fachkundigen Führern viel Interessantes über die Gewinnung unseres Trinkwassers, das ja bekanntlich auch aus den Wasserhähnen in der Gemeinde Senden strömt. Dabei ist unsere Stever ein wichtiger Zulieferant für den Produktionsprozess des kostbaren Lebensmittels Trinkwasser.

Nach der Werksbesichtigung bei der Gelsenwasser AG führte die Reise weiter zur nahegelegenen Westrupter Heide. Mit viel Sachkenntnis, Witz und Engagement wurden die Ehrenamtler des Bürgerbusvereins von Heideführer Dr. Tuschewitzki durch die schöne und beeindruckende Westruper Heide geleitet. Die Führung durch das Naturschutzgebiet begann am Heidehäuschen am Flaesheimer Damm. Viel Vergnügen bereitete den Teilnehmern eine Wachholder- und Honigprobe auf dem Weg durch die Besenheide, sodass der einsetzende leichte Regen fast gar nicht bemerkt wurde. Auf dem weiteren Weg durch die Heide erfuhren die Ehrenamtler viele verblüffende Details über das Naturschutzgebiet, so z. B. mit welchen Maßnahmen die Heide gepflegt werden muss, oder was es mit dem Ameisenlöwen auf sich hat.

 Gerade rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit und heftiger werdendem Regen erreichten die Teilnehmer die dritte und letzte Station, das sehr beliebte Ausflugslokal “Jupp am See”. Nach Werksbesichtigung und Marsch durch die Heide kam das deftige Bayerische Essen mit kühlen Getränken gerade zum richtige Zeitpunkt. Die während des Ausflugs stets zu beachtenden Corona-Auflagen taten dem Spaß an dem Unternehmen keinen Abbruch. Gegen 21:00 Uhr ging es mit dem Bus zurück nach Senden.